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Noch zur IT-Summit Köln

29. November 2012

Was einen Zukunftsforscher bewegt.

Herr Axel Zweck vom VDI war auch Mitglied bei einer Podiumsdiskussion.

Was ich so von ihm mitgenommen habe:

die IT Entwicklungen unserer heutigen Zeit versetzen Personen immer wieder in Unsicherheit, nicht alle, aber doch einige. Doch wir lernen und wachsen in diese Techniken hinein. Wir wachsen zum Teil so in diese Techniken hinein, dass wir sie nicht mehr missen wollen und als ganz wichtiges Element unseres täglichen Lebens ansehen. Der Mensch ist smart. Er kann sich anpassen. Er passt sich an Dinge an und wir passend Dinge an den Menschen an. Dies dauert oft seine Zeit.

Ein aktuelles Problem bzw. ein Problem, das mit großen Schritten auf uns zukommt, ist der Umgang mit der virtuellen Realität.

Wie geht man damit um?

Welche Rechte hat man?

Was gehört wem?

Welche Strafen muss man erwarten, wenn man jemanden die Möbel aus seiner virtuellen Wohnung klaut?

Ich fand diese ganzen Überlegungen sehr sehr anregend. Und das soll nicht heißen, dass ich Ihnen nun Ihr virtuelles Mobliar abjagen will.

Noch ein Thema dieser Podiumsdiskussion: von der Idee, Sachen einfacher zu machen.

Momentan scheint es in Betrieben, die mit der IT zu tun haben, so zu sein, dass 80 % auf das Management existierender Systeme verwandt werden und nur 20 % auf die Innovation. Das soll und muss sich auch ändern. Nach Aussage von Herrn Renz von Dell ist gerade Dell dabei, diese Vereinfachungen im Management zu forcieren.

Aus Sicht von Dell, ist auch die aktuelle Datenexplosion in den Data Centern eine große Herausforderung. Die Datenmengen wachsen momentan jährlich um beinahe den Faktor zwei.

Riesige Einsparungspotenziale für die IT Landschaften ergeben sich durch die Virtualisierung. Herr Renz sprach von einem Faktor von bis zu 1:10.

Auch bei der Datenspeicherung sind hohe Einsparungen möglich. Heutige Geschwindigkeiten und Verfügbarkeiten von Plattensystemen sind um Welten besser, als noch Jahre zuvor. Auch die strikte Auslegung dieser Systeme entsprechend der Nutzung der einzelnen Datenbereiche birgt ein hohes Einsparungspotenzial.

Ein weiteres großes Thema dieser Veranstaltung war der Bereich „Big Data“. Gerade dieser Bereich, sowie Datenhaltung und Analyse, wird als eine der großen Herausforderungen für die IT in den nächsten Jahren gesehen.

 

Eine Aussage, die mich verblüfft hat: zwischen den Firmen herrscht ein Krieg um die Fachleute.

Deutlich wird bei der Diskussion um Fachleute aber auch, dass eines nicht mehr passieren wird: dass man IT-ferne Mitarbeiter zu IT-Fachleuten heranziehen wird, wie dies 1999 noch geschehen ist (Jahr 2000-Problematik). Heutzutage ist die IT Grundausbildung essenziell für ein Arbeitsverhältnis bei den großen Softwareschmieden und IT-Dienstleistern. Frau Mülders (Datagroup Köln GmbH) skizziert ihre Vorstellungen, was die Ausbildung zukünftiger Mitarbeiter, angeht. Dies passt dann auch blendend zu späteren Aussagen, die Bereiche der IT in der Schulausbildung verankern wollen.

Und noch mehr zur IT-Summit in den nächsten Tagen.

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