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Top Managementbuch, etwas älter aber supergut …

18. Mai 2008

Vor einiger Zeit habe ich dieses Buch gelesen und war einfach überzeugt.

Für Management, Marketing und Verkaufsgespräche ein Hit.

Ich habe einen kleinen Excerpt geschrieben, der eigentlich nur mich immer wieder an die Kernthemen erinnert, aber ich denke, er kann vielen nutzen. Wer mehr wissen will, kann sich natürlich das Buch kaufen.

Harry Holzheu: Ehrlich überzeugen

Kernaussagen:

  • Lieber schnelle Entscheidungen, als gar keine Entscheidungen
  • Man kann nur nachhaltig überzeugen, wenn man den anderen mag
  • Fehler machen (meist) sympathisch
  • Die Wichtigkeit der ersten Sekunden ist immens
  • Seek to understand, before to seek to be understood
  • Management = die Leiter erklimmen
  • Führung = steht die Leiter an der richtigen Stelle
  • Erfahrung: Der Wert der Erfahrung ist abhängig von der aktuellen Verwertbarkeit
  • Ich bin immer Verkäufer. Käufer wollen immer ein gutes Gefühl. Aktives Zuhören erzeugt ein gutes Gefühl
  • Emotionale, tiefer gehende Fragen führen zum Kontakt
  • Einem, der nicht zuhört, kann man nicht trauen
  • Gefühle spiegeln mit emotionalen Statements bringt Vertrauen
  • Aktives Zuhören bedeutet: keine Bewertung, keine Ratschläge, keine eigenen Stories
  • Ratschläge sind auch Schläge
  • Die Notbremse, wenn man zu stark unter Druck gesetzt wird: emotionale, ehrliche Ich-Botschaften
  • Ständiges leichtes Nicken beeinflusst enorm
  • Die Anfangskörperhaltung muss bewusst gesteuert werden. Sie beeinflusst und dient immer wieder als Ruhepunkt
  • Beim Vortrag enorm viel weglassen
  • Argumente ziehen dann, wenn diese partnerbezogen sind
  • Vertagen von Verhandlungen beendet man mit negativen Aussagen, dann arbeitet die Zeit bis zum nächsten Termin für einen
  • Konsequent sein bei einem Vertrauensverlust

Ich hoffe, Sie konnten einiges davon nutzen. Vielleicht machen Sie einiges ja schon. Ich würde mich freuen, hier Ihre Meinung und Erfahrungen zu lesen.

 

Netzwerke als Zielgruppen

16. April 2008

Sind Zielgruppen oder / und Netzwerke das relevante, optimale Ziel für Werbe- und Marketing-Bemühungen?

Wenn man seine ganze Werbe- bzw. Marketingkraft auf seine Zielgruppe ausrichtet, dann sollte man doch den maximalen Effekt mit seinen Bemühungen erlangen.

Nun hab ich gelesen, dass die Zielgruppen „fiktiv“ sind. Ich würde diese aber eher als meist sehr unscharf bezeichnen. Jeder Unternehmer oder Produktverantwortliche macht sich ein Bild davon, wie seine Zielgruppe wohl aussieht. Dazu werden Daten erfasst, Umfragen gemacht, Verkäufe ausgewertet. 

Keine Frage, damit erreicht man mehr, als ohne eine Fokusierung auf seine Zielgruppe. Was ist also an einer Zielgruppe „fiktiv“?

Die nächste Aussage war „Netzwerke sind geeignetere Ziele“. Netzwerke werden da wohl als das bezeichnet, was wir hier als Communities kennen. Einfach viele Personen, die gleiche Interessen haben oder die gleichen Dinge benötigen bzw. gebrauchen.

Also doch Zielgruppen. Na ja – wohl nicht ganz bzw. mehr, denn diese unterhalten bzw. beschäftigen sich intensiv mit dem „Produkt“, also ist der Begriff Netzwerk veilleicht doch der richtige und damit stärker. Netzwerker dürften viel empfänglicher für die Unternehmensbemühungen sein. ABER sie sind auch kritischer. Und die Reaktionen können extrem sein, schnell multipliziert werden und ganz schön nach hinten losgehen. Das sieht man, wenn sich Blogger oder Community-User „kaufen“ lassen und auffliegen. Nicht nur der Autor ist pasé, nein auch das Produkt oder der Hersteller.

Was wäre also Ihre Lieblings-Zielgruppe?

Eine unvernetzte Gruppe mit den gleichen Bedürfnissen oder ein Netzwerk?