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720 000 000; 720 Millionen Products in Magento?

18. Januar 2010

Grundlage der Mathematik / Logik:

Jedes Produktattribut in Konstellation mit anderen Attributen multipliziert die Anzahl der möglichen Ausprägungen.

Da kennt man im Regelfall aus der Schule, der Ausbildung oder aus Erfahrung.

Wir müssen ein Produkt, welches meist als Spezialanfertigung verkauft wird, in einem Magentoshop abbilden.

Es besitzt im ersten Lösungsansatz 8 Attribute mit jeweils 2 bis 25 Möglichkeiten. Also kommt man pro Produkt (Modell) auf etwa 1,2 Mio möglichen Konfigurationen. Bei etwa 600 Modellen im Angebot sind wir locker bei über 0,7 Milliarden Bestell-Möglichkeiten. Wenn das nichts ist?

Jetzt nimmt man die Bücher oder Screencasts zu Magento heran; toll hier steht, wie man konfigurierbare Produkte erstellen kann. Man legt alle Produkte als einfache Produkte an, fasst diese als konfigurierbar zusammen und siehe da, der Interessent sieht nur ein Produkt mit den ganzen Möglichkeiten. Das ist doch die Lösung – oder?

Doch jetzt schlägt zum Glück das „Unterbewusstsein der Informatik-Ausbildung“ zu! Halt mal! 8 Attribute!

4*25*5*4*3*10*10*2  Das sind doch furchtbar viele!!! Wie bitte ? 1,2 Millionen einzelne Produkte anlegen, um eins von 600 Produktmodellen in der Datenbank abzulegen? Das wären über 700 Millionen einzelne Produkte, nur für diese Produktgruppe.

„Easy, kann man ja alles mit Excel automatisch generieren lassen und dann mit XML in die Datenbank auf dem Server laden.“ — Den möchte ich sehen, der das probiert.

Jedoch hege ich die Befürchtung, dass dann nicht ein Server, sondern eine ganze Serverfarm her muss.

Das war der Stand gestern abend. So kann es nicht gehen, da muss es noch etwas geben.

Nach einigen Stunden Schlaf, dann der Weg in die Foren und Chatrooms. Keine 10 Minuten und die Lösung  war ansatzweise gefunden. Da gibt es noch die „custom options“.

Jetzt bleibt natürlich die Frage: Warum trifft man eigentlich in den zugehörigen Fachbüchern nicht darauf?
Ein Schlimmer, wer schlimmes denkt.

Es wird trotzdem tierisch komplex, denn Teile werden voraussichtlich über „configurable products“ und Teile über die „custom options“ laufen. Jetzt geht es erst mal in die Denkstube, dann wird testweise umgesetzt und dann ausgiebig getestet. Schließlich soll dieser Shop der Usability-Hammer werden.

Seien Sie gespannt. Der Shop wird gut.

Shellzugriff für Shopinstallation von Vorteil

3. Januar 2010

Wir haben Fehler und suchen diese.

Zur besseren Suche müssen mehrere Installationen verglichen werden. Wie schön, wenn man statt eines Webspaces nun einen virtuellen oder echten Server mit Shellzugang hätte. Kurz mal zwei Directories quasi lokal kopieren. Eine Sache von  Sekunden.

Auf einem Webspace mit FTP dann doch eine Sache von Stunden.

Es stellt sich nun die Frage, ob man nicht doch einen Server des Anbieters in Betracht zieht.

Magento: Anpassungen für deutschen Markt und Themes

30. Dezember 2009

Tja – es könnte (vielleicht) so einfach sein, aber …

Wie Sie vielleicht verfolgt haben, haben wir zuerst den Demoshop installiert. Darauf verschiedenen Extentions angewandt und uns gefreut, dass alles in etwa so kam, wie wir erwartet haben.

Sie ahnen es sicher schon, es blieb nicht so.

Der letzte Eingriff hat doch ziemlich alles verändert.

Jetzt bleibt natürlich, die Frage:

Wie zurück zum vorherigen Zustand?

Wir sind ja noch nicht produktiv, sonst hätten wir ja eine Sicherung der Datenbank und des Filessystems.

Muss man überhaupt zurück? Gibt es andere Wege?

Was war überhaupt passiert?

Ausgehend vom Demoshop haben wir diesen an deutsch und die Eigenheiten des deutschen Markts angepasst. (Plus noch ein paar Sachen, die aber aktuell nicht relevant sind.)

Dann haben wir dem Demoshop ein neues Design überstülpen wollen. Dazu sollte ein klassisches Design-Template der Templatemaster von Megento dienen. Es sollte die Basis für weitere Designarbeiten werden.

Nach einigem Holpern: Reload => siehe da, das neue Gesicht des Shops war da.

Toll.

Na ja, da oben stand noch etwas doppelt. Warum einmal in deutsch und einmal in englisch?

Wo waren eigentlich die ganzen CMS-Seiten, die man vorbereitet hatte?

Die waren noch da – ABER die Links dazu fehlten.

Das Designtemplate überschreibt also Inhalte bzw. Menüstrukturen. Übel!

Und jetzt?

Jetzt suchen wir mal die Stellen, die da überschrieben wurden …

Soviel zu: „Strikte Trennung von Inhalt und Design.“

Poff !!! Wieder ein Grundsatz verfliegt als Rauchwölkchen im Wind.

Demoshop Magento aufspielen

15. Dezember 2009

Wie in der Installationsanleitung beschrieben: Zuerst die Datenbank anlegen und dann mit den Demo-Daten bestücken und erst dann den Shop installieren!

Die größte Hürde war wirklich das Aufspielen der Software. Nahezu 8000 Dateien im Upload, das dauert viele  Stunden. Zum Glück läuft das nahezu automatisch. Leider nicht ganz, es sind einige Datein doppelt vorhanden. Das hängt möglicherweise an Klein- und Grossschreibung der Dateinnamen.

Anlegen von Datenbankenund deren Befüllung ist Routine und auch das Installationsscript zeigt sich als sehr robust. Hier ein spezieller Dank an die Entwickler.

Den Problemen mit den Ordner- und Dateirechten muss man sich stellen.

Wenn man die Übertragungszeiten abzieht, läuft der Demoshop nach dem grundlegenden Check des Spaces und der Datenbank  in einigen Stunden.

Magento-Check auf Server / Webspace

15. Dezember 2009

Wie schon mal angedeutet: ich erwarte ein Script, welches prüft ob der Webspace oder Server für Magento geeignet ist. Es kann sicherlich nicht die Geschwindigkeit prüfen, aber ob alle Komponenten aktiviert sind.

Gesucht – gefunden!

Das Script gibt es und kann bei Magentocommerce.com runtergeladen werden, es heißt Magento-Check.php.

Was auffällt ist, dass es natürlich nicht jede Konstellation „versteht“. Wir haben ja bewusst zu Beginn einen Webspace gebucht und nicht gleich einen ganzen Server. Bei diesen Webspaces ist es üblich, dass der eigentliche Datenbankserver ein anderer ist. Dadurch meldet das Script natürlich Fehler im Bereich der Datenbank. Aber man kann schnell die Version der Datenbank manuell prüfen.

Die meisten Provider bieten PHP-Admin an. Damit kann man auf die Datenbanken Zugriff nehmen und so auch ganz einfach die Version der My-SQL-Datenbank ermitteln.

Bei uns ergab der Check, dass der Webspace „OK“ ist.

Datenbanken für Magento

3. Dezember 2009

Ja es war soweit, die Datenbanken sind angelegt.

Und wichtig: die Querycache-größe ermittelt und für gut befunden: 32 MB.

Und wichtig: innodb : YES

Dann kann es wohl weitergehen.

Bücher zu Magento

2. Dezember 2009

Ich habe ja bereits einige Bücher zu Magento angesprochen:

Hier meine aktuelle Auswahl.

Für die Techniker, Programmierer und EDV-Affine Shopbetreuer:

Online-Shops mit Magento

Online-Shops mit Magento von Dr. Roman Zenner

Gerade jetzt imVorfeld der ersten Installation hat es viele wichtige Anregungen gegeben, an die man im ersten Schritt einfach nicht denkt.

Dabei ist es z.B. wesentlich, gleich von Anfang an, an die zu erwartende Performance zu denken.

Für die Shopbetreuer und Shopbetreiber im Vorfeld vor dem Aufbau des Shops:

Magento erfolgreich mit dem ersten Online-Shop von Susanne Angeli und Wolfgang Kundler

Magneto Erfolgreich mit dem ersten Online-Shop

Für die  Webdesigner oder die Programmierer, die ein Design umsetzen müssen

(englisch) Magento 1.3 theme design

Magento 1.3 theme design von Richard Charter

Möglicherweise kommen noch einige dazu. Wer weis?

PHPinfo

2. Dezember 2009

Beim Hochspielen ist aufgefallen, dass dieser Hoster bereits ein phpinfo.php im root-Verzeichnis liegen hat. Die Ergebnisse  sind umfangreich, aber ich kann noch nicht sagen, ob damit Magento läuft, also doch Punkt für Punkt prüfen.

Bin die Liste von Herrn Dr.  Zenner durchgegangen und siehe da, alles erfüllt. PHP-Info wirft tig Seiten an Informationen raus, die kann man im Browser mit Strg-F aber ganz leicht durchsuchen.

Aber halt …

Bei TYPOlight gibt es ein Script, das die Umgebung prüft, ob TYPOlight laufen würde. Sowas gibt es doch sicher auch für Magento. Bloss wo? Wir suchen …

Anforderungen von Magento an das Hostingspaket

2. Dezember 2009

Gemäß demBuch von Herrn Dr. Zenner benötigt man für die PHP-Umgebung einige Bestandteile.

Manche PHP-Freaks werden sagen, klar kann doch jedes Paket oder ….

Aber zuerst einmal erschrickt man aufgrund der langen Liste.

Also muss erst mal Punkt für Punkt verstanden und abgeprüft werden.

PDO_MySQL

PDO steht für Php-Data-Objects, das weiß schon mal nicht jeder.
Bisher haben alle Systeme bei den Hostern wunderbar mit MySQl zusammengearbeitet.
Wir sparen uns den Aufwand hier tiefer einzusteigen.

Aber, wie würde man trotzdem Informationen über die Installation des Hosters bekommen.
Genau: da gab es doch was. Phpinfo, eine Funktion die die PHP-Konstellation und die Variablen ausgibt.
Also eine Datei angelegt, bei mir ich-will-infos.php mit folgendem Inhalt: <?php phpinfo();?>

Diese muss dann auf den Webspace ins Rootverzeichnis bzw. dorthin wo der gewünschte Domainname hinzeigt.

Das machen wir jetzt mal. …

Magento auf eigenem Server, ist das notwendig?

2. Dezember 2009

In zwei der Bücher wird darauf hingewiesen, dass man Magento idealerweise auf dedizierten Servern einsetzt.

Doch wenn man Server einsetzt, dann kommen immer viele weitere Betreuungsleistungen für den Server und dessen Umfeld hinzu, welches nicht jeder Kunde zu Beginn seiner Geschäftstätigkeit auf sich nehmen will.

Daher haben wir bei einigen Hostern, die höherwertiges Hosting anbieten, nachgefragt, ob denn bereits Magentoshops dort laufen und ob diese performant laufen. Wir haben auch das Mengengerüst durchgegeben und erfahren, dass eine vernünftige Performance auch mit Hostingpaketen möglich ist. Wir erwarten für den aufzubauenden Shop bis zu 3000 Artikel mit bis zu 1000 Besuchern am Tag. Eigentlich schon eine ganz gewaltige Menge.

Ein xtCommerce-Shop läuft damit noch auf Hostingpaketen der mittleren Preisgruppe.

Aufgrund der Aussagen der Anbieter, Provider haben wir das größte Hostingpaket eines renommierten Hosters bestellt und sind nun dabei dieses vorzubereiten. Ob dieses die Aussagen des Anbieters hält, werden wir schnell erfahren.

Gemäß den Angaben in den Büchern, müssen nun einige Extentions aktiviert werden.

Dazu müssen wir uns zu den einzelnen Softwarepaketen selbst noch informieren.