Archive for the 'denkbares' Category

Design – Ich will doch nur etwas ganz einfaches

2. Dezember 2011

Das ist so ziemlich die Horroraussage für eine Agentur.

Warum?

Was steckt dahinter?

Die Erwartung,

  • dass alles einfach ist.
  • dass alles einfach zu bedienen ist.
  • dass es einfach und schön aussieht.
  • dass es schnell gemacht ist.
  • dass es billig ist.

Der Ablauf,

  • ist holprig, da keine genauen Vorstellungen existieren.
  • ist aufwändig, da immer mehr Bestandteile im Laufe des Projektes hinzukommen.
  • ist schleppend, da viele Korrekturläufe notwendig sind.

Das Ergebnis

  • kann gut sein.
  • muss nicht zwangsläufig gut sein.
  • ist selten einfach.
  • ist sehr teuer.

Ich bin auf Reaktionen anderer Designer, Entwickler aus allen Bereichen gespannt.

Schreibt mir.

An Kunden, Abnehmer von Design- oder Entwicklungsdienstleistungen:

  • Haben Sie Erfahrungen damit gemacht?
  • Wurden Ihre ursprünglichen Erwartungen erfüllt?

Schreiben Sie hier.

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Design – von Fischen und Anglern

1. Dezember 2011

Die Vorstellungen über Design gehen doch sehr stark auseinander.

Natürlich gefällt jedem etwas anderes. Jeder hat seine Vorlieben und seine Vorstellungen. Jede Altersgruppe, jede Kulturgruppe hat eigene Gemeinsamkeiten.

Auch ich habe diesbezüglich so meine Eigenheiten – warum auch nicht?

Entscheidend ist jedoch:

Volksweisheit – Der Wurm, als Köder, muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

Jetzt haben wir als Agentur ein recht heftiges Problem. Wer ist der Fisch?

Wenn wir korrekt beraten, dann ist dies der Kunde unseres Kunden, also dessen Zielgruppe.

Wir müssten also unseren Kunden (ganz hart gesagt) begreiflich machen, dass es keine wirkliche Aussage hat, ob es ihm/ihr, dem AuftraggeberIn gefällt. Entscheidend wären Vertreter der Zielgruppe.

Das gilt für alle Produkte. Ich könnte Hochprozentiges verkaufen, würde es aber wohl selbst nie trinken.

Für uns wird es unerquicklich, wenn unser Kunde plötzlich Fisch wird :-).

Wenn unser Kunde die Fisch-Position einnimmt, dann müssen wir für den Geschmack des Anglers arbeiten, was die wirklichen Fische nicht sehr interessieren dürfte. Das ist jetzt etwas überspitzt dargestellt, denn viele Angler haben ein gutes Gespür für die Fische. Es muss nur immer wieder klar herausgestellt werden, dass die Zielgruppe, die Fische, die entscheidende Instanz ist. Das Design, die Inhalte, der Aufbau haben sich dieser Instanz unterzuordnen.

Die Zeit der starken Oppositionsparteien?

13. Februar 2011

Eigentlich wollte ich ja hier gar nichts über die Politik schreiben. Es polarisiert immer so.

Aber ein paar Gedanken mache ich mir doch. Nehmen wir mal an, ein Partei in der Oppositionrolle schreit immer vernehmlich nach Veränderung und hat vielleicht in einem Fachgebiet nicht den schlechtesten Ruf. Sie wird gewählt. Doch anstatt sinnvoll in der Regierung mitzulenken und auf die Bedürfnisse der Wähler zu hören, vergeht sie sich in einigen Zankereien und das nicht nur mit der Opposition.

Ende vom Lied muss doch zwangsläufig das Aus sein – oder?

Diesmal (2011) gilt es wohl für die FDP. Gestern haben die Umfragen der ARD und des ZDFs Werte um 5 bis 6 % „vorhergesagt“. Das tut weh. Die Frage ist natürlich: Wem tut das weh? Ihr auch?

Merkels Meinung

Ich bin ja gespannt was sich dann in einigen Jahren ergibt. Schließlich haben wir wieder eine Oppositionspartei, die gerade ganz groß dasteht.

Denk, denk, denk. Ob die es wohl besser machen werden?

Domains mit „ß“ – noch mehr Verwirrung

3. November 2010

Ich habe heute gelesen, dass „endlich“ die Domains mit „ß“ (dreierles-S, Sz) freigegen sind.

Die Provider und Domain-Reseller feiern das natürlich wieder mal und hoffen auf gute Umsätze.

Doch was ist eigentlich mit den Domains mit unseren deutschen Umlauten geworden?

Nichts, niente, gar nichts. Warum?

Nun ja – zum Einen hatten sich die meisten schon an die andere Schreibweise im Web gewöhnt und zum Zweiten (viel wichtiger) gibt es keine eMail-Adressen mit Umlaut-Domains. Die Vermittlungsserver für die eMails können das einfach nicht.

Und jetzt kommt in den Domains das „ß“. Toll – denn die zugehörigen eMail-Adressen werden auch nicht nutzbar sein.

Fortschritt sieht meiner Meinung etwas anders aus.

Warum sollen eigentlich alle Ihre Websites selbst machen?

16. September 2010

Bewegt man sich in der Web 2.0 – Welt mit all den Frage- und  Antwort-Sites, dann stellt man irgendwann fest, dass die dort gegebenen Ratschläge immer mehr verflachen.

Beispiel aus meinem Profi-Bereich: Webdesign

Frage: … brauche professionelle Website …

Antworten:

Mach es selbst.

Schreib es doch in HTML.

Nimm das Programm xyz.

Wenn ich einen schönen Pullover suche, dann kommt doch kaum einer auf die Idee und empfiehlt mir Schafe oder ein Baumwollfeld.

Ich frag mich allen ernstes, woher diese Leute Ihr Wissen um Kommunikation, Direktansprache, Marketing, ansprechendes Design, Optimierungs- und Suchmaschinentechniken und Methoden nehmen (sollen).

Eine Website ist kein Medium um nur sein Innerstes nach Außen zu kehren, sondern für Unternehmen ist es ein heute unumgängliches Aushängeschild, welches innerhalb kürzester Zeit die Interessenten anlocken und zu einer Kontaktaufnahme „verführen“ soll.
Oder aber die Site bietet ausgewählte Informationen für die verschiedensten Zielgruppen.

Was passiert eigentlich beim Erstellen einer Website, wenn man eine kleine Internetagentur beauftragt?

Das was hier folgt, gilt schon für recht kleine Homepages.

Manches kann einfacher werden, manches komplexer.

  • Ziele und Wünsche absprechen und dokumentieren
  • Design, Struktur und Funktionalität ausarbeiten und abzustimmen
  • CMS (ContentManagementSystem) installieren, konfigurieren und das Design darüberlegen
  • Bilder bearbeiten und einbringen (Collagen, Grafiken erstellen, …)
  • Texten oder Texte übernehmen und formatieren
  • Tests in den wichtigsten Browsern
  • Abnahme
  • Anmeldung bei Suchmaschinen, für die ersten Links sorgen
  • Sichern der Arbeiten
  • das CMS pflegen bzw. warten (von Wartung).

Und das alles wird besser, je besser das KnowHow und die Erfahrungen zu

  • Design
  • Marketing
  • Technologien
  • Methoden
  • Kommunikation

Und jetzt: Was bleibt dann noch von „Mach es selbst“?

Ist Microsoft weg?

8. Dezember 2009

Kein Kontakt mehr zu Microsoft, MSN oder Bing.

Zumindest hier im Raum Köln-Bonn ist Microsoft über das Internet nicht erreichbar.

Wer hat schon was gehört?

Piet

Verantwortung erzeugen- wie?

2. August 2008

Ich habe in den letzten Tagen in einer Zeitschrift/Zeitung gelesen, dass je mehr Personen an einem Unfallort hinzukommen, desto schlechter wird die Versorgung der Unfallopfer. Anscheinend schieben alle Anwesenden die Verantwortung und die Tätigkeiten auf andere.

Bei einem, sagen wir Taschenraub, schauen die meisten „unbeteiligten“ Personen dem Räuber hinterher. Wenn nur ein Zuschauer da ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser einschreitet am größten. Ansonsten tut sich nahezu nichts. Alle scheinen zu erwarten, dass ein anderer eingreift.

Wenn in diesem Fall das Opfer, aber eine Person direkt anspricht und um Hilfe bittet, scheint diese Blokade gebrochen zu sein. z.B. „Sie da, in der roten Jacke, helfen Sie mir!“ – das wirkt.

Dazu passt dann ein Sinnspruch aus dem Amerikanischen:(gelesen bei K.H.Blanchard)

The only way to develop responsibility in people is to give them responsibility.

übersetzt: Der einzige Weg Verantwortung in Personen zu entwickeln ist es Ihnen Verantwortung zu geben.

Nach meinem Dafürhalten muss man also einzelnen Personen (z.B. Mitarbeitern) diese Verantwortung direkt zuweisen und geben.

  • Diese Verantwortung einem Team zu geben ist wenig zielführend.
  • Ersatzleute in der Hinterhand zu halten, die dies „überwachen“ sind hierbei kontraproduktiv.
    (siehe hierzu auch meinen Beitrag „Management & Qualität„)

Die Personen sind damit „beauftragt“.

Doch Vorsicht, das enthält aber noch keine Aussage darüber, wie gut eine Aufgabe wahrgenommen wird. Hier denke ich dann immer an die 4-Typen-Methode (Ich weiß gerade nicht, wie diese benannt wird.

die „4-Typen-Methode“ in meinen Worten

  1. Mitarbeiter, die nichts selbst tun können
    Sie brauchen ständige Anleitung und Kontrolle
  2. Mitarbeiter, die tun, aber nur schwer Lösungen finden
    Sie brauchen einen Lösungsweg und ständige Kontrolle
  3. Mitarbeiter, die „tun“
    Sie brauchen Endkontrolle
  4. Mitarbeiter, die überlegt handeln und tun
    Sie brauchen Aufgaben

Einfach -oder?

Ich würde mich über Kommentar freuen. Schreiben SIe doch auch mal einen. Hier und Jetzt.

Netzwerke als Zielgruppen

16. April 2008

Sind Zielgruppen oder / und Netzwerke das relevante, optimale Ziel für Werbe- und Marketing-Bemühungen?

Wenn man seine ganze Werbe- bzw. Marketingkraft auf seine Zielgruppe ausrichtet, dann sollte man doch den maximalen Effekt mit seinen Bemühungen erlangen.

Nun hab ich gelesen, dass die Zielgruppen „fiktiv“ sind. Ich würde diese aber eher als meist sehr unscharf bezeichnen. Jeder Unternehmer oder Produktverantwortliche macht sich ein Bild davon, wie seine Zielgruppe wohl aussieht. Dazu werden Daten erfasst, Umfragen gemacht, Verkäufe ausgewertet. 

Keine Frage, damit erreicht man mehr, als ohne eine Fokusierung auf seine Zielgruppe. Was ist also an einer Zielgruppe „fiktiv“?

Die nächste Aussage war „Netzwerke sind geeignetere Ziele“. Netzwerke werden da wohl als das bezeichnet, was wir hier als Communities kennen. Einfach viele Personen, die gleiche Interessen haben oder die gleichen Dinge benötigen bzw. gebrauchen.

Also doch Zielgruppen. Na ja – wohl nicht ganz bzw. mehr, denn diese unterhalten bzw. beschäftigen sich intensiv mit dem „Produkt“, also ist der Begriff Netzwerk veilleicht doch der richtige und damit stärker. Netzwerker dürften viel empfänglicher für die Unternehmensbemühungen sein. ABER sie sind auch kritischer. Und die Reaktionen können extrem sein, schnell multipliziert werden und ganz schön nach hinten losgehen. Das sieht man, wenn sich Blogger oder Community-User „kaufen“ lassen und auffliegen. Nicht nur der Autor ist pasé, nein auch das Produkt oder der Hersteller.

Was wäre also Ihre Lieblings-Zielgruppe?

Eine unvernetzte Gruppe mit den gleichen Bedürfnissen oder ein Netzwerk?

Das Block oder der Blog?

16. April 2008

Gerade stolpere ich über die obige Frage.

Wie heisst es denn nun?

Ich würde der Blog sagen, aber ich bin Schwabe, da sind die Artikel eh manchmal etwas anders, als man es im Rest von Deutschland kennt.

Und – wie heisst es nun?