Von relevanten Homepage-Besuchern und Interessenten

31. März 2011

Eine Homepage ohne Besucher unterstützt nicht
wirklich die wirtschaftlichen Interesse des Auftraggebers.

Also braucht eine Homepage Besucher.
Aber bitte relevante Besucher.

Was sind relevante Besucher?

Auch mir erging es in früheren Jahren so.
Ich hatte auf der eigenen Homepage eine Menge
KnowHow über Webdesign zur Verfügung gestellt.
Und ich hatte jeden Tag hunderte Besucher,
aber kaum Anfragen.
Warum wohl? Nun ja die gesamte Konkurrenz
(meine Marktbegleiter) haben das neueste KnowHow
abgezogen und sich gefreut. Irgendwann sieht man
ein, dass Besucher noch lange keine, für den eigenen
Geschäftserfolg, wichtigen Interessenten sein müssen.

Relevante Besucher sind Besucher, die sich für Produkte
oder Dienstleistungen interessieren, die man anbietet
und verkaufen will. (Manches gibt man ja auch
kostenfrei ab, aber das ist hier nicht der Fokus.)

Wenn diese relevanten Besucher – und nun sind es Interessenten –
Anfragen und Einkäufe tätigen, dann hat man die wichtigen,
richtigen Interessenten auf die Homepage gezogen und
erzielt mit der Homepage Gewinne. Ziel erreicht.

Doch wie erreicht man dieses Ziel?

Analyse des Besucherverhaltens, gesunder Menschenverstand
und Erfahrung sind die Grundlagen dafür.

Wichtige Hinweise erhält man durch den Besucher selbst.
Erhält man die Information, wie er gesucht hat, so kann
man daraus wichtige Rückschlüsse ziehen.

Wir müssen von der Erstellung von Homepages und
OnlineShops leben, also erwarten wir für diese Arbeiten
Geld. Sucht jemand nach „Webdesign kostenlos“ oder
„Homepage selber erstellen“, dann gehört dieser Surfer
nicht zu den für uns relevanten Interessenten. Sucht der
nach „Homepage erstellen lassen“ so ist es ein für uns
wichtiger Interessent. Also könnte diese Phrase ein
Top-Kandidat für unsere SEO-Bemühungen
(Suchmaschinenoptimierung) oder unsere bezahlte
Werbung sein. Wir als Internetagentur machen
natürlich auch für uns selbst Werbung im Internet.

Begriffe und Phrasen für SEM und SEO

Wie gerade dargestellt werden die Begriffe und die Phrasen
durch Analyse gewonnen, doch das reicht nicht.

Nun stehen uns noch weitere Quellen offen, die zum Teil
auf Erfahrungen der Suchmaschinen selbst zurückgreifen.
Diese dort gefundenen Begriffe müssen nun kritisch bewertet
werden. Zum Einen in Bezug auf die Relevanz und zum
Andereren in Bezug auf die finanziellen Aufwände für
die damit erlangten Besucher.

Jeder einzelne Begriff, jede Phrase hat Ihren Preis, der sich
aus der Branche, den Playern im Markt, den Margen,
den Umsatzgrößen pro Bestellung und der Nachfrage ableitet.

Ausgaben pro Besucher  bzw. Interessent

Nehmen wir einen normalen Laden an einer Einkaufsstrasse.
Mehrere Verkäufer warten auf Besucher,  nehmen
diese in Empfang und beraten diese mit dem Ziel
einen Verkauf zu tätigen.

Die Personalkosten, Raumkosten, Nebenkosten sind
der Einsatz um Interessenten zu gewinnen. Das sind
locker mal einige Zig-Euro pro Interessent. Und
leider wird nicht jeder Interessent zum Käufer.

Ähnliches gilt für die bezahlte Internetwerbung:
Man bezahlt pro Besucher zwischen 2 Cent und 12 Euro.
Je besser man sich von Besuchern auf Interessenten
verlagert, desto besser setzt man das Budget ein.
Je stärker man die Werbung auf relevante Interessenten
(mit Kaufabsicht) konzentriert, desto effizienter sind
die Werbekampagnen. (Dieses Vorgehen gibt es seit
Jahrhunderten, neuerdings wird es als Conversion-
Optimierung „verkauft“.)

Wo liegen die Aufwände denn nun?

Erfahrungsgemäß bedarf es in Deutschland
30 bis 100 Interessenten in einem Onlineshop
bis ein Verkauf erfolgt.

Vorausgesetzt der Shop bietet gute Produkte
zu guten Konditionen.

Beispiel:
Wenn pro Bestellung im Schnitt 60 Euro umgesetzt werden,
ein Besucher (Klick) 10 Cent kostet, dann muss sich
der Unternehmer fragen, ob dies wirtschaftlich ist.

100 Besucher (10.- € + Agenturanteil) für eine Bestellung.
Da muss die Marge und die Logistik schon richtig gut sein,
damit sich dies lohnt.

Setzen Sie doch mal Ihre eigenen Zahlen ein.

100 * erwartete Kosten pro Klick (ggf. inkl. Agenturanteil)
+ Personal + Verpackung + Versand
+ Gestehungskosten + Steuer + Miete
+ …

Was bleibt?

Nicht genug – dann können genau die
Überlegungen zur Optimierung des Shops (Usability),
der Werbung (SEO, SEM, SEA, Conversions)
einen wichtigen Beitrag zum Erfolg beitragen.

Optimierung tut gut.

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