Webdesignanbieter: 6 Preis-Qualitätsstufen

11. März 2011

Nach meinen Erfahrungen gibt es mindestens 6 deutliche Qualitäts- und Preisstufen von Webdesignanbietern.

Warum ich das hier beschreibe? Ich dachte einfach, dass auch die Auftraggeber mal Gedankenanregungen benötigen, wenn Sie sich nach Webdesignanbietern umsehen. Denn die Distanz ist kein Entscheidungsgrund, eher die Sprache, die gewünschten Umfänge und Technologien. Große Projekte gehören in „große“ Hände; sprachlich relevante Projekte in die Hände von Muttersprachlern; emotionelle, kulturabhängige Ansprache muss durch Muttersprachler erbracht werden.  Und wenn spezielle Techniken gefordert werden, dann müssen diese bei den Auftragnehmern von vornherein zur „Verfügung“ stehen.

Doch zurück zu den Stufen.

Die Stufen:

Stufe 1:
Personen, die es als Hobby machen und meist nach einiger Zeit wieder lassen. Meist sind die Arbeiten nicht sehr gut und es besteht keine Investitionssicherheit für die Auftraggeber. Gewünschte Änderungen daran führen oft und gerne zu einer kompletten Neuerstellung bei professionellen Anbietern.

Stufe 2:
Studenten und ähnliche, die zumindest einiges zum Thema gelernt haben. Leider sind diese erlernten Methoden bereits stark veraltet. Die Ergebnisse können aber ganz ansehnlich sein. Mangelnde Erfahrung ist manchmal ein Kritikpunkt. Auch hier wird das Geschäft oft binnen weniger Monate, vielleicht auch mal Jahre, wieder aufgegeben. Sie orientieren sich oft neu und damit ist keine Investitionssicherheit gegeben. Die Wartung der Seiten wird dann öfters problematisch.

Stufe 3:
Profis, Einzelkämpfer, Komplettanbieter: Gute Qualität zu oft sehr günstigen Preisen. Wichtig, dass die Unternehmung schon lange existiert und noch existieren wird. Meist recht gut mit aktuellen Techniken und Methoden vertraut. Sehr um die Kundschaft bemüht. Legen Wert auf Ihr eigenes Image, denn dies ist ihr Kapital.

Stufe 4:
Kleinere und mittlere Internet-Agenturen.
Etwas teurer, da natürlich mehr Personen Ihren Lebensunterhalt damit bestreiten, evtl. Geschäftsflächen finanziert werden müssen und etwas mehr interne Kommunikation zwischen den Fachgebieten notwendig ist. Auch Ich komme von Stufe 3 und bin in 4 (als Inhaber) gelandet und ein großer Vorteil ist, dass man Planungen, Designs, Zielgruppenansprache, Techniken intern absprechen kann und dadurch einfach die Ergebnisse noch um einiges besser werden.

Stufe 5: große Agenturen
Sehe ich ab 8 bis 12 Mitarbeitern. Diese haben eine deutliche Arbeitstrennung in der Personalstruktur. Spezialisten in verschiedenen Techniken. Der hohe interne Aufwand bedingt höhere Preise. Der Output ist meistens qualitativ hochwertig. Die richtige Adresse für größere Projekte, ab deutlich über 100 Einzelseiten Umfang.

Stufe >5: große, zum Teil international tätige Agenturen
Hier müssen die Projekte international tätiger Firmen hin. Je mehr Sprachen, je mehr Kulturen bedacht werden müssen, desto eher sind diese Projekte hier richtig angesiedelt.
Oder die Projekte werden von den Ländervertretungen in Eigenregie übernommen. (Auch wir arbeiten für Firmen, die international tätig sind. Erarbeiten aber nur Teile, bei denen wir mit native Speakern zusammenarbeiten können.)

Dass es hier noch viele weitere Abstufungen gibt, liegt auf der Hand. Dass nicht überall Preis und Qualität konform gehen – auch – oder?

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