Archive for November, 2010

Do it Yourself – Homepage: 1&1 stampft durchs Wohnzimmer.

5. November 2010

Einige Homepage-Baukästen hat man von den verschiedensten Anbietern in den letzten Jahren gesehen.

Viele Privatpersonen haben sich zurecht damit beschäftigt und mit viel Einsatz ganz manierliche Homepages zustande bekommen. Einige haben sich natürlich auch Schulden aufbebürdet, wenn sich z.B. GettyImages oder andere Bildagenturen gemeldet haben und Ihr Geld für die Bildrechte wollten. Aber davon will ich gar nicht hier schreiben.

Es geht mir um 1&1. In der Anfangszeit von 1&1 haben viele kleinere Internetagenturen mit 1&1 zusammengearbeitet. Warum? Die Preise waren gut, die Bedienoberfläche schnell und einfach, der Name bekannt und vermittelte Vertrauen bei den Kunden. Und nun?

Der Name 1&1 ist immer mehr in die Schlagzeilen geraten. Massengeschäft ist wirklich nicht einfach, da hakt es schnell mal, aber da muss man schnell gegensteuern und das hat 1&1 versäumt. (Meiner Meinung nach). Jetzt tut sich ja was. Ein Hoch auf die Werbeagentur, die Herrn D’Avis „ausgegraben“ hat. Ob sich in Sachen Support wirklich etwas getan hat, wird sich zeigen. Zumindest habe ich weniger negatives gehört. Ich wünsche es 1&1, dass sie die Probleme in den Griff bekommen.

Die Angebote wurden immer mehr ausgeweitet, mittlerweile wird das dritte Baukastensystem durchs Dorf getrieben. Und diemal sogar auch im Fernsehen massiv beworben. Obwohl mir die Werbung selbst gefällt: Das schmeckt mir gar nicht mehr.

Wir sind eine Internetagentur, die sicherlich zig Verträge in Sachen Homepages mit 1&1 abgefahren hat. Doch jetzt blockiert 1&1 genau diesen Markt. Bevor sich jemand an die Profis wendet, versucht er es selbst, auch Unternehmer. Scheitert beim Aufbau womöglich, will dies aber nicht zugeben. Die mit viel „Gehirnschmalz“ und Aufwand ausgedachte Domain ist verbrannt.  Seit Monaten existiert möglicherweise nur eine halbfertige, ungepflegte Seite und Google legt die Domain ad acta. Aus – finito – sense. Da ist noch nicht einmal die Thematik „duplicate content“ betrachtet.

Selbst wenn sich dann Personen finden, die sich dann doch an den Profi wenden, ist das Ganze problematisch. Eigentlich sollten die Profis die Finger davon lassen, denn nach einigen Monaten der Selbstversuche des Kunden, wird ein erfolgreicher Einstieg bzw. Aufstieg bei Google sehr schwierig und aufwändig.

Verärgert 1&1 damit nicht Kunden und Reseller, die Partner?

Meine Meinung: Ja, einen Teil der Reseller sofort und einen Teil der Kunden später.
Oder aber – ich habe ein komplett falsches Bild von der Reseller- und Kunden-Zusammensetzung.
Vielleicht sind die Reseller doch nur Personen, die von den Internetthemen keine Ahnung haben und nur Verträge jonglieren.
Vielleicht sind die Geschäftskunden doch nur am Spielen, Ausprobieren und Tüffteln und nicht am Geld verdienen interessiert.

Bei diesem Thema gibt es sicherlich zig unterschiedliche Meinungen. Und Ihre? Nutzen Sie die Kommentar-Funktion.

Ich würde mich speziell über Reseller-Meinungen sehr freuen.

Piet

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Gambio-Onlineshop mit neuer Adresse ansprechen

3. November 2010

Wie immer, die gleichen Probleme.

Ein neuer Shop wird vorbereitet, installiert, konfiguriert, befüllt, getestet und geht dann online. Sprich die Kunden sollen ihn besuchen und alles leerkaufen :-).

Doch am Tag der Wahrheit stellt man wieder mal fest, dass der Domainname in der Entwicklungsumgebung, die Dateistrukturen im Testumfeld halt doch etwas anders aussehen, als später im Livebetrieb. Also geht das Going-live erst mal schief bzw. verzögert sich.

Wenn dann noch absolute Dateipfade, wie bei osCommerce-, xtCommerce- und Gambio-Shops (und sicherlich zig weitere) zuschlagen, kostet einen das doch immer wieder einige graue Haare.

Daher hier nochmal zum mitschreiben:

Gambio, xtC:

Die Konfigurationen für die Domains liegen in includes/config.php und admin/includes/config.php

Die Absolutpfade liegen in den Dialogen zu Logging-Optionen und Sessions.

Ich hoffe – ich habe nichts vergessen.

Domains mit „ß“ – noch mehr Verwirrung

3. November 2010

Ich habe heute gelesen, dass „endlich“ die Domains mit „ß“ (dreierles-S, Sz) freigegen sind.

Die Provider und Domain-Reseller feiern das natürlich wieder mal und hoffen auf gute Umsätze.

Doch was ist eigentlich mit den Domains mit unseren deutschen Umlauten geworden?

Nichts, niente, gar nichts. Warum?

Nun ja – zum Einen hatten sich die meisten schon an die andere Schreibweise im Web gewöhnt und zum Zweiten (viel wichtiger) gibt es keine eMail-Adressen mit Umlaut-Domains. Die Vermittlungsserver für die eMails können das einfach nicht.

Und jetzt kommt in den Domains das „ß“. Toll – denn die zugehörigen eMail-Adressen werden auch nicht nutzbar sein.

Fortschritt sieht meiner Meinung etwas anders aus.