Archive for Januar, 2010

SPAM – GoogleToolbar: diesmal wirklich keine Hilfe

29. Januar 2010

Diesmal ist Google schuld bzw. die Google Toolbar.

Wenn ich eMails erhalte, fliegen eh schon mal über 50% über Bord. Die sind sofort als Spam zu erkennen.
Diejenigen, die schwieriger zu erkennen sind, werden entweder in Sourcecodeansicht oder zumindest ohne Grafiken geöffnet.

Wenn dann immer noch nicht klar ist, ob es Spam ist, dann suche ich in den Suchmaschinen nach dem Absender oder den enthaltenen Links.

Diesmal bin ich der Google-Toolbar im Firefox aufgesessen.

Gibt man in Google die Domain eines Links ein, bekommt man die Suchergebnislisten angezeigt. Tut man das Gleiche in der Toolbar, dann wird man zu der Domain geleitet. Welch fataler „Fehler“! In den Einstellungen zur Toolbar habe ich leider keinen Punkt gefunden, dieses Verhalten abzuschalten.

Was bleibt:

Google-Toolbar adieu!

oder weiß jemand Abhilfe?

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Bundbart zu Buntbart – von ganz easy zu teuflisch schwer

24. Januar 2010

Mit den Vorgaben für die Suchmaschinenoptimierung tut man sich manchmal ganz schön schwer.

Für Schlüssel gibt es einige Fachbegriffe, die zumindest mir nicht geläufig sind. Die „alten“ Schlüssel bzw. die Schlüssel, die man innerhalb der Wohnräume meist benutzt bezeichnet man als Buntbart. Das weiß ich nun. Die Vorgabe für die geplante Suchmaschinenoptimierung war jedoch „Bundbart“. Es war aber eine unbeabsichtigte, falsche Schreibweise. Die erste Recherche in Google ergab, dass man ja recht schnell und einfach an vordere Positionen kommen sollte, aber …

Ja, wenn da nicht das Wörtchen „Aber“ wäre. Der Schreibfehler ist diesmal fatal, denn bei Buntbart (richtig geschrieben) sieht die Konkurrenzlage gänzlich anders aus. Viel, viel schwieriger.

Eins habe ich mir fest vorgenommen. Bevor ich irgendwann mal falsche Hoffnungen bei Kunden wecke, prüfe ich die bewussten Keywords noch mal ganz genau auf korrekte Schreibweise.

720 000 000; 720 Millionen Products in Magento?

18. Januar 2010

Grundlage der Mathematik / Logik:

Jedes Produktattribut in Konstellation mit anderen Attributen multipliziert die Anzahl der möglichen Ausprägungen.

Da kennt man im Regelfall aus der Schule, der Ausbildung oder aus Erfahrung.

Wir müssen ein Produkt, welches meist als Spezialanfertigung verkauft wird, in einem Magentoshop abbilden.

Es besitzt im ersten Lösungsansatz 8 Attribute mit jeweils 2 bis 25 Möglichkeiten. Also kommt man pro Produkt (Modell) auf etwa 1,2 Mio möglichen Konfigurationen. Bei etwa 600 Modellen im Angebot sind wir locker bei über 0,7 Milliarden Bestell-Möglichkeiten. Wenn das nichts ist?

Jetzt nimmt man die Bücher oder Screencasts zu Magento heran; toll hier steht, wie man konfigurierbare Produkte erstellen kann. Man legt alle Produkte als einfache Produkte an, fasst diese als konfigurierbar zusammen und siehe da, der Interessent sieht nur ein Produkt mit den ganzen Möglichkeiten. Das ist doch die Lösung – oder?

Doch jetzt schlägt zum Glück das „Unterbewusstsein der Informatik-Ausbildung“ zu! Halt mal! 8 Attribute!

4*25*5*4*3*10*10*2  Das sind doch furchtbar viele!!! Wie bitte ? 1,2 Millionen einzelne Produkte anlegen, um eins von 600 Produktmodellen in der Datenbank abzulegen? Das wären über 700 Millionen einzelne Produkte, nur für diese Produktgruppe.

„Easy, kann man ja alles mit Excel automatisch generieren lassen und dann mit XML in die Datenbank auf dem Server laden.“ — Den möchte ich sehen, der das probiert.

Jedoch hege ich die Befürchtung, dass dann nicht ein Server, sondern eine ganze Serverfarm her muss.

Das war der Stand gestern abend. So kann es nicht gehen, da muss es noch etwas geben.

Nach einigen Stunden Schlaf, dann der Weg in die Foren und Chatrooms. Keine 10 Minuten und die Lösung  war ansatzweise gefunden. Da gibt es noch die „custom options“.

Jetzt bleibt natürlich die Frage: Warum trifft man eigentlich in den zugehörigen Fachbüchern nicht darauf?
Ein Schlimmer, wer schlimmes denkt.

Es wird trotzdem tierisch komplex, denn Teile werden voraussichtlich über „configurable products“ und Teile über die „custom options“ laufen. Jetzt geht es erst mal in die Denkstube, dann wird testweise umgesetzt und dann ausgiebig getestet. Schließlich soll dieser Shop der Usability-Hammer werden.

Seien Sie gespannt. Der Shop wird gut.

Energiegewinnung im 21. und 22. Jahrhundert

16. Januar 2010

Wir und die folgenden Generationen brauchen Energie. Punkt.

Die Fusionsenergie klappt noch nicht.

Viele bisherige Energiegewinnungsarten sind schlecht für unsere Umwelt.

Umweltfreundliche Energiegewinnung:
Die Kapazitäten reichen bei weitem noch nicht aus.

Die Kernspaltung, als aktuelle Form der Atomkraft,
hat große Risiken. Vor allem, wenn etwas schief geht,
dann kann es Millionen Menschen das Leben kosten.

Wie steht man also zur Atomkraft?

Heute Morgen musste ich zu Atomkraft mal wieder etwas Vernichtendes lesen.
Von einer Expertenkomission wird empfohlen, ganz dringend einige zig-tausend Fässer Atommüll aus einem instabil gewordenen Lager rauszuholen und in ein anderes Bergwerk zu verbringen.
Holla. Wenn schon nach wenigen Jahren, die ja so sicheren Lagerstätten unsicher werden, was ist dann erst in einigen Zehntausend Jahren, die diese eigentlich halten sollten? Denn so lange dauert es wohl bis unser Atommüll nicht mehr strahlt.

Vor einiger Zeit habe ich auch gelesen, dass uns auch die Vorräte für die Atomkraft ausgehen sollen. Man braucht da „???“ und das reicht auch nur 100 Jahre. Kann es denn sein, dass wir für eine Technologie, die vielleicht gerade mal 100 Jahre läuft, die Erde für zig Jahrtausende mit so tödlichem Müll belasten?

Mit unseren anderen Techniken sind wir ja nicht viel besser. Wir verbrennen etwas (was auch immer)  und nutzen einen recht kleinen Anteil davon, um zum Teil doch recht fragliche Dinge zu tun.

Ich denke, dass ich mich doch etwas näher mit den Themen der Energiegewinnung auseinandersetzen muss.
Was denken Sie? Welche Energieform wird uns Menschen im 21 und 22 Jahrhundert begleiten?

Kohle – NEIN; Öl – NEIN; Atomkraft – NEIN; …

Toll wäre, wenn sich ein paar Spezialisten, die die Materie gut kennen, hier einen Ausblick geben könnten.

Infrarotheizungen – das Gelbe vom Ei?

6. Januar 2010

Ich lese natürlich immer mehr zu Infrarotheizungen – seit Monaten.

Positives und auch negatives.

Meine Einstellung ist und bleibt positiv,
bis zumindest mir jemand erklärt, warum
diese Heizungsform vielleicht doch nicht
das Gelbe vom Ei ist.

Bisher habe ich mich über eine Sache gehörig aufgeregt.

Die Aussage –
„Strom ist zu gut zum Verheizen“ –
ist doch etwas seltsam.

Strom ist die Energietransportform Nr. 1,
oder nicht? Sie wird es noch geben, wenn andere
Formen bereits nicht mehr da oder nicht
mehr statthaft sind.

Die Preise beim Strom sind wesentlich stabiler,
als bei den anderen Energieformen.

Die Gewinnung ist vielleicht (noch) nicht die
Effizienteste. Aber daran wird gearbeitet.

Welches ist für Sie die bevorzugte Heizungsart?

Für welche Bereiche würden Sie welche Technik einsetzen

und vielleicht warum?

Große Homepage für Infrarotheizungen (Wärmewellenheizungen)

3. Januar 2010

Wir haben vor wenigen Wochen für einen Kunden wieder eine größere Homepage fertiggestellt.

www.waerme-tut-gut.de

Diesmal geht es um den Verkauf von Infrarotheizungen. Nicht etwa die alten rötlich leuchtenden Quarzstrahler, die einige noch aus den 70ern kennen, sondern top-moderne Glasheizungen. Sie bestehen nur noch aus einer Glasplatte mit einer Schicht Carbon dazwischen und einem Stromanschluß.

Wir hatten diese schon vorher hier im Büro im Einsatz und obwohl wir unser Büro in Kellerräumen haben, ist es hier mollig warm. Wir sind von den Systemen also vollends überzeugt. Daher gab es auch gar keine Zweifel daran, dass sich diese Systeme auch über das Internet verkaufen lassen.

Zwischenzeitlich haben wir noch weitere Systeme dazugekauft. Auch mal ein billiges eines Discounters. Es war ernüchternd. Ausser, dass das Ding im Betrieb stinkt, es bringt trotz wesentlich höherer Anschlußwerte bei weitem nicht die angenehme Wärme der hochwertigen Glasheizungen.

Also kurzerhand: Die hochwertigen Produkte taugen wirklich etwas, von den Billigsystemen sollte man die Finger lassen.

Das sind unsere eigenen Erfahrungen zu den Produkten. Doch nun zu den Erfahrungen mit der Homepage.

Überraschendes Verhalten der Homepage-Besucher

Wir verzeichnen auf der Homepage hohe Besucherzahlen, aber keine nennenswerte Anfragen.

Woran es liegt? Noch wissen wir es nicht.

Aber deutlich ist der Informationshunger der Besucher. Es scheint, als ob sich diese Heizungsart erst durchsetzen muss. Sie muss sich erst gegen die jahrzehnte-alte Vorurteile durchsetzen.

Die Vorurteile:

Elektrisches Heizen ist teuer, ist umweltpolitisch bedenklich, ist ungesund, und und und

Warum wir selbst elektrische Heizungen vorziehen:

Die Frage ist nun, ob wir als Internetagentur eine Lanze für diese Heizungsart brechen sollen.

Ja, ich tu es. Warum? Weil ich diese Systeme liebe. Warum?

Sehen Sie, wir haben ein Haus gekauft. Das hat sich als sehr feucht (beinahe nass) herausgestellt. Die Wasserleitungen waren nicht einmal 30 Jahre alt und dennoch wurde eine Kernsanierung in Sachen Wasser erforderlich.

Wir haben die Sanierung für den Bereich Waschen, Duschen, Spülen gemacht. Nicht aber für die zentrale Heizungsanlage.

Vom Keller aus durchziehen zig Wasserleitungen das gesamte Haus und versorgen Konvektionsheizungen. Jede einzelnen Leitung stellt eine Gefahr für die Substanz des Hauses dar. Nach unserer Erfahrungen sucht sich Wasser immer mindestens einen Weg, meist aber mehrere. Eine Heizung ohne Wasser ist mir unendlich lieber. Und jeder Heizkörper wird spätestens beim nächsten Defekt auf Infrarot-heizsysteme umgerüstet und die Wasserleitungen stillgelegt.

Warum dann Infrarotheizungen?

Ich selbst habe es gerne warm und behaglich.

Aber das hängt nicht unbedingt mit der Luftwärme zusammen. An nasskalten Tagen kann man sich trotzdem bei Sonnenschein sich rundum pudelwohl fühlen. Das macht die Strahlungswärme der Sonne. Gleiches gilt bei Minusgraden beim Sonnen im Winterurlaub. Immer wieder trifft man auf die Sonne als Wärmequelle.

Also habe ich gelernt, dass es nicht auf die Temperatur ankommt, sondern auf unser Körpergefühl. Und Wärmewellenheizungen vermitteln genau dieses Gefühl. Sie erwärmen  uns und die Festkörper in der Umgebung, sodass auch diese wiederum Wärme abstrahlen. Die Luft dazwischen kann aber deutlich kälter sein. Sie ist für unser Wohlbefinden nicht so wichtig. (Natürlich müssen wir atmen.)

Den neuen Kamin habe ich deshalb auch schnell schätzen gelernt. Auch er gibt diese Strahlungswärme ab. Er arbeitet mit demselben System , wie die Infrarotheizungen und die Sonne. Feuer erzeugt einen erheblichen Anteil an Strahlungswärme. Massive Festkörper, die  erhitzt werden, strahlen Wärme ab.

Wenn ich mit der Energie aus der Steckdose die Festkörper in der Umgebung aufheize, dann sind die Verluste am geringsten, denn diese laufen mir nicht weg. Wenn ich mit Konvektionsheizkörpern die Luft erhitze und umherwirble, dann wird mir zwar warm, aber diese Energie geht doch sehr schnell zum Fenster raus – oder?

Also ich bin überzeugt. Die Heizungstechnik mit Strahlungswärme wird die Heiztechnik der Zukunft sein.

Stellen Sie sich vor, sie bauen ein Haus, ohne Gasanschluß, ohne Öltank, ohne Kamin, ohne Platz für die Heizungsanlage.

Dort wo Sie Wärme benötigen, hängen Sie quasi ein Bild,  ggf. mit eigenem Motiv,  mit vielleicht 70×100 cm auf.

Gut Sie haben dann immer noch

  • Ihre Wasserinstallation für die täglichen Reinigungsaufgaben und
  • die elektrische Versorgung des gesamten Hauses.

Ganz ohne wird es nicht gehen.

Aufruf an die Leser

Ich möchte jetzt an dieser Stelle alle Leser aufrufen, hier Ihre Meinung  zu Infrarotheizungssystemen bzw. zu meinen Ausführungen kundzutun. Ich möchte dieses Thema gerne mit Ihnen diskutieren.

Wie sehen Sie die Technologie?

Wo hätten Sie bedenken?

Warum nicht?

Warum doch?

Shellzugriff für Shopinstallation von Vorteil

3. Januar 2010

Wir haben Fehler und suchen diese.

Zur besseren Suche müssen mehrere Installationen verglichen werden. Wie schön, wenn man statt eines Webspaces nun einen virtuellen oder echten Server mit Shellzugang hätte. Kurz mal zwei Directories quasi lokal kopieren. Eine Sache von  Sekunden.

Auf einem Webspace mit FTP dann doch eine Sache von Stunden.

Es stellt sich nun die Frage, ob man nicht doch einen Server des Anbieters in Betracht zieht.