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Verantwortung erzeugen- wie?

August 2, 2008

Ich habe in den letzten Tagen in einer Zeitschrift/Zeitung gelesen, dass je mehr Personen an einem Unfallort hinzukommen, desto schlechter wird die Versorgung der Unfallopfer. Anscheinend schieben alle Anwesenden die Verantwortung und die Tätigkeiten auf andere.

Bei einem, sagen wir Taschenraub, schauen die meisten „unbeteiligten“ Personen dem Räuber hinterher. Wenn nur ein Zuschauer da ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser einschreitet am größten. Ansonsten tut sich nahezu nichts. Alle scheinen zu erwarten, dass ein anderer eingreift.

Wenn in diesem Fall das Opfer, aber eine Person direkt anspricht und um Hilfe bittet, scheint diese Blokade gebrochen zu sein. z.B. „Sie da, in der roten Jacke, helfen Sie mir!“ – das wirkt.

Dazu passt dann ein Sinnspruch aus dem Amerikanischen:(gelesen bei K.H.Blanchard)

The only way to develop responsibility in people is to give them responsibility.

übersetzt: Der einzige Weg Verantwortung in Personen zu entwickeln ist es Ihnen Verantwortung zu geben.

Nach meinem Dafürhalten muss man also einzelnen Personen (z.B. Mitarbeitern) diese Verantwortung direkt zuweisen und geben.

  • Diese Verantwortung einem Team zu geben ist wenig zielführend.
  • Ersatzleute in der Hinterhand zu halten, die dies „überwachen“ sind hierbei kontraproduktiv.
    (siehe hierzu auch meinen Beitrag „Management & Qualität„)

Die Personen sind damit „beauftragt“.

Doch Vorsicht, das enthält aber noch keine Aussage darüber, wie gut eine Aufgabe wahrgenommen wird. Hier denke ich dann immer an die 4-Typen-Methode (Ich weiß gerade nicht, wie diese benannt wird.

die „4-Typen-Methode“ in meinen Worten

  1. Mitarbeiter, die nichts selbst tun können
    Sie brauchen ständige Anleitung und Kontrolle
  2. Mitarbeiter, die tun, aber nur schwer Lösungen finden
    Sie brauchen einen Lösungsweg und ständige Kontrolle
  3. Mitarbeiter, die „tun“
    Sie brauchen Endkontrolle
  4. Mitarbeiter, die überlegt handeln und tun
    Sie brauchen Aufgaben

Einfach -oder?

Ich würde mich über Kommentar freuen. Schreiben SIe doch auch mal einen. Hier und Jetzt.

Netzwerke als Zielgruppen

April 16, 2008

Sind Zielgruppen oder / und Netzwerke das relevante, optimale Ziel für Werbe- und Marketing-Bemühungen?

Wenn man seine ganze Werbe- bzw. Marketingkraft auf seine Zielgruppe ausrichtet, dann sollte man doch den maximalen Effekt mit seinen Bemühungen erlangen.

Nun hab ich gelesen, dass die Zielgruppen „fiktiv“ sind. Ich würde diese aber eher als meist sehr unscharf bezeichnen. Jeder Unternehmer oder Produktverantwortliche macht sich ein Bild davon, wie seine Zielgruppe wohl aussieht. Dazu werden Daten erfasst, Umfragen gemacht, Verkäufe ausgewertet. 

Keine Frage, damit erreicht man mehr, als ohne eine Fokusierung auf seine Zielgruppe. Was ist also an einer Zielgruppe „fiktiv“?

Die nächste Aussage war „Netzwerke sind geeignetere Ziele“. Netzwerke werden da wohl als das bezeichnet, was wir hier als Communities kennen. Einfach viele Personen, die gleiche Interessen haben oder die gleichen Dinge benötigen bzw. gebrauchen.

Also doch Zielgruppen. Na ja – wohl nicht ganz bzw. mehr, denn diese unterhalten bzw. beschäftigen sich intensiv mit dem „Produkt“, also ist der Begriff Netzwerk veilleicht doch der richtige und damit stärker. Netzwerker dürften viel empfänglicher für die Unternehmensbemühungen sein. ABER sie sind auch kritischer. Und die Reaktionen können extrem sein, schnell multipliziert werden und ganz schön nach hinten losgehen. Das sieht man, wenn sich Blogger oder Community-User „kaufen“ lassen und auffliegen. Nicht nur der Autor ist pasé, nein auch das Produkt oder der Hersteller.

Was wäre also Ihre Lieblings-Zielgruppe?

Eine unvernetzte Gruppe mit den gleichen Bedürfnissen oder ein Netzwerk?

Das Block oder der Blog?

April 16, 2008

Gerade stolpere ich über die obige Frage.

Wie heisst es denn nun?

Ich würde der Blog sagen, aber ich bin Schwabe, da sind die Artikel eh manchmal etwas anders, als man es im Rest von Deutschland kennt.

Und - wie heisst es nun?